Vom Aufstieg der antikommunistischen Ideologie zur offziellen deutschen Staatstheorie
In dem Vortrag werden die Grundzüge der Totalitarismustheorie seit ihrer Entstehung als antikommunistische Deutung des Faschismus bis zu ihrer Transformation in die staatstragende Extremismustheorie erläutert und kritisch hinterfragt.
Zudem werden zwei Thesen diskutiert. Erstens um die Frage, welche herrschaftsstabilisierende Funktion totalitarismus- und extremismustheoretischer Deutungen rechter und linker Ideologien und Bewegungen haben. Zweitens um die Frage, welche Rolle die Totalitarismus- und Extremismustheorie für den Normalisierungsdiskurs der so genannten Neuen Rechten hat.

mit A. Busch, Referent des Antirassistischen Bildungsforum Rheinland (ABR)

Dienstag // 23. Januar 2007 // 18:30 Uhr // Raum T2-205 // Uni Bielefeld

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