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Das Hakenkreuz kennen alle, den Gruß “Heil Hitler” auch. Doch was macht man, wenn solche Inhalte versteckt werden, wenn aus “Heilt Hitler” die Zahlenkombination 88 wird? Die mehr als 120 bekannten Symbole und Codes, die verschlüsselt oder offen eine rechte politische Orientierung ausdrücken, sind für Außenstehende meist nicht erkennbar.

Gleichzeitig finden sich in der ausdifferenzierten Neonaziszene verstärkt modische und ästhetische Versatzstücke aus den Bereichen des Black Metal oder der Hardcore-Szene. Diese Entwicklung ergänzt sich mit dem verstärkten Bemühen der extremen Rechten sich einen “sozialrevolutionären” Habitus zu verschaffen und sich in die Tradition einer radikalen Systemopposition zu stellen. Es werden (vermeintlich) linke Symbole übernommen und Symbole antifaschistischer Gruppen und Kampagnen verfremdet und ins Gegenteil gekehrt. Neben Piercings und CheGuevara-Shirts ist selbst der Irokesenschnitt, weiterhin als Punkfrisur verstanden, unter Neonazis kein Tabu mehr.

VeranstalterInnen: ASta FH-Bielefeld und AStA Uni-Bielefeld

9. März / 19:00h / FH Bielefeld Kurt-Schumacherstr. 6, Gebäude C, Raum 53

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