Größte Härte
Verbrechen der Wehrmacht in Polen
September | Oktober 1939
27. Januar - 16. März 2008
Ausstellung
Historischer Saal der VHS-Bielefeld
Das Ausstellungsprogramm als PDF bei der VHS Bielefeld
Zur Ausstellung
Zwischen 1995 und 2004 wurden in Deutschland zwei Ausstellungen des Hamburger Institut für Sozialforschung über Verbrechen der Wehrmacht im Vernichtungskrieg in Osteuropa von 1941 bis 1944 gezeigt. Sie lösten zum Teil erbittert geführte Debatten aus.
Dabei zeigt sich, dass im deutschen kollektiven Gedächtnis noch 50 Jahre nach Kriegsende die Vorstellung vorherrscht, dass Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges nur von der SS und Polizeieinheiten hinter der Front begangen worden seien. Die Wehrmacht dagegen habe ausschließlich unter Achtung des Kriegsrechts und des Kriegsgegners gekämpft.
Diese Legende, die die historische Forschung bereits lange zuvor widerlegt hatte, war dank der Hamburger Ausstellung auch in der deutschen Öffentlichkeit nicht mehr aufrecht zu erhalten. Zugleich leistete sie jedoch einer anderen Legende Vorschub, wonach sich die deutschen Streitkräfte erst ab Juni 1941 - mit dem Angriff auf die Sowjetunion – an Verbrechen beteiligt hätten.
In Polen wurde dies mit Verwunderung und Unverständnis aufgenommen. Dort ist allgemein bekannt, dass die Wehrmacht bereits in den ersten Kriegswochen 1939 Verbrechen an Zivilisten und Kriegsgefangenen beging. Diese ersten Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung, deren polnischsprachige Fassung bereits seit dem 1. September 2004 in Polen zu sehen ist.
Die Ausstellung „Größte Härte“ dokumentiert die Verbrechen der Wehrmacht in Polen. Die Informationen werden hauptsächlich in Form von Texttafeln, jedoch mit zahlreichen Zitaten und Fotos, vermittelt. Auf zwei Bildschirmen werden zudem Eindrücke des Polenfeldzuges aus Sicht der Besetzten und der Besatzer gezeigt.
Nach dem “…um’s Ganze!”-Kongress
am 12.12.2007
Wir waren auf dem “…um’s Ganze!”-Kongress und präsentieren hier mal die erste Nachbereitungswelle im Netz.
Jede Menge Blogs berichten und diskutieren: Schorsch, steffentreffen, phex, Emanzipation-oder-Barbarei, Karwan Baschi, …
Die Mitschnitte der Podien (nicht der Workshops) stehen auf archive.org zur Verfügung:
Drei Einführungsveranstaltungen
Podium: Zum Begriff der Arbeit
Podium: Zum Begriff der Krise
Podium: Immaterielle Arbeit und Ware Wissen
Podium: Staat, Recht und Politik
Podium: Klasse / Klassenkampf / soziale Kämpfe / Multitude
Podium: Neue Imperialismustheorien / Globalisierung / Empire
Abschlusspodium: Theorie und Bewegung
Vollständige Mitschnitte in besserer Qualität sollen folgen.
Außerdem hat das ums-Ganze-Bündnis zum Kongress eine Nachbereitung der G8-Aktivitäten veröffentlicht
10 Jahre Antifa AG - Das Jubiläum
am 21.11.2007
Vom 26.11. bis zum 11.12.2007 feiert die Antifa AG ihr 10-jähriges Bestehen.
Wer sind wir und was wollen wir?
Am 26.11. startet das Jubiläum mit einem Sektempfang von 14-17h Im Antifa-AG-Raum auf der Galerie der Uni Bielefeld (C1-166). FÜR ALLE UND ZWAR UMSONST!!!
Am 27.11. um 19h gibt es einen Vortrag mit Diskussion zu
“Die Konstruktion gefährlicher Orte.
Räumliche Strategien von Überwachung und Kontrolle im Neoliberalismus”
Ort: Uni T2-121
Am 29.11. auch um 19h noch ein Vortag mit dem Titel:
“Die Linke und der Nahostkonflikt.
Extreme Identfikationen und Probleme eines linken Universalimus”
Ort: Uni T2-121
Am 30.11. ab 20h
Party und Geburtstagskonzert im AJZ (Heeper Str. 132) mit
The Golden Delicious (Indie/Pop/Punk) …auf myspace
Sunday Chocolate Club (Indie/Pop/Rock) …auf myspace
ueberdosis grau (Emo/Wave/Punk) …auf myspace
Stockholm (Elektronica/Indie/PopPunk) …auf myspace
Das Konzert beginnt um 20h (pünktlich!!!)
ab Mitternacht Feuerjonglage im AJZ Innenhof
und danach wie gewohnt AJZ-Disco!
Am 11.12. 19h
“Die Linke in Russland”
Ort: Uni Hörsaal H 10 (nicht H1!!!)
Das 10 Jahre Jubiläum der Antifa AG ist ein Jahrhundertereignis, dass niemand verpassen sollte!!!!!
Selbstverständlich gibt es hier auch noch Ankündigungstexte der Veranstaltungen zum 10-jährigen Jubiläum der antifa-ag
Wer sind wir und was machen wir?
am 21.11.2007
Die Antifa-AG an der Uni Bielefeld feiert in der letzten Novemberwoche 2007 ihr 10jähriges Bestehen. Wir wollen uns hier kurz vorstellen und erläutern warum wir einen Grund zum feiern sehen:
Wer sind wir und was machen wir?
Hungerstreik gegen Abschiebehaft
am 06.09.2007
In der JVA Büren läuft ein Hungerstreik gegen die Bedingungen der Abschiebehaft und die Abschiebehaft überhaupt. Mehr Informationen findet ihr hier:
Naziaufmarsch stoppen!!!
Die Nazis setzen ihren Versuch einer Demonstrationsoffensive in OWL, die letzten September mit Aufmärschen in Bielefeld, Gütersloh und Minden begonnen hatte, fort.
Wie die Aufmärsche im September soll auch der für den 30.06. in Herford angemeldete für die Nazis zum Desaster werden.
In Herford hat es schon seit langer Zeit keinen Versuch seitens der Nazis mehr gegeben einen Aufmarsch durchzuführen. Jede und jeder ist dazu aufgerufen sich den Nazis entschieden entgegen zu stellen. Eine Gegendemonstration, die um 9 h am Alten Markt startet, ist bereits angemeldet.
Bielefeld & Büren: karawane-tour 2007|solidarität gegen abschiebung|für eine welt ohne ausbeutung, unterdrückung und kriege
am 20.05.2007
Am 25.05. kommt die Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen nach OWL. Um 15:00 Uhr gibt es eine Kundgebung am Abschiebegefängnis Büren (bei Paderborn), ein Bus fährt um 13 Uhr am IBZ in Bielefeld ab.
Im Anschluss (ca 19 Uhr?) kommt der Tourbus nach Bielefeld und macht Station im IBZ, sagen die hier.
Aufruf: http://thecaravan.org/
Neonazis wollen am 30. Juni in Herford für die Freilassung von inhaftierten Holocaustleugnern demonstrieren
am 20.05.2007
Meldung von hiergeblieben.de:
So genannte “Freie Kameradschaften” aus Nordrhein-Westfalen und die “Nationale Offensive Schaumburg” (NOS) beziehungsweise Nienburg wollen am Samstag, 30. Juni 2007, unter dem Motto “Gesinnungsparagraphen abschaffen! - Freiheit für alle nationalen politischen Gefangenen!” in Herford demonstrieren.
In mittelbarer Nachbarschaft zum Collegium Humanum wollen die Neonazis ihre Solidarität mit den “inhaftierten Kameraden” und Holocaustleugnern Ernst Zündel, Germar Rudolf, Michael Regener und Axel Reitz öffentlich verkünden.
Auf einer “Zwischenkundgebung in unmittelbarer Nähe der JVA Herford” soll Solidarität mit dem dort einsitzenden Neonazi Sven Kahlin zum Ausdruck gebracht werden. Dieser hatte am 28. März 2005 in Dortmund den Punk Thomas “Schmuddel” Schulz ermordet.
Während der Kundgebung soll eine Spendensammlung für die “Hilfsgemeinschaft für nationale politische Gefangene” (HNG) durchgeführt werden.
Kontakt für die Mobilisierung zur Demonstration ist die ‘Kameradschaft Gütersloh’ um Christian Menzer mit Unterstützung des “Aktionsbüro Westdeutschland”.
Weitere Informationen werden in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.
![Antifaschistisches Infoblatt [AIB] AIB](http://ag.antifa.net/wp-content/uploads/banner_aib.gif)


